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Führung im Umspannwerk Dauersberg (21.09.2018)

Jubiläumsveranstaltung Bezirk Betzdorf Führung im Umspannwerk Dauersberg war ein voller Erfolg!

Jede Menge über den Netzausbau im Allgemeinen und die Situation in der Region im Speziellen erfuhren rund 50 LandFrauen und –Männer beim Besuch des Umspannwerks in Dauersberg. Alles dreht sich bekanntlich seit geraumer Zeit um den Bau der neuen 380-kV- Höchstspannungsleitung und die entsprechende Umrüstung der Anlagen in Dauersberg. Netzbetreiber Amprion investiert allein hier 34 Mill. Euro. Unternehmenssprecher Claas Hammes nutzte vor den Besuchern die Gelegenheit, für den durchaus umstrittenen Trassenbau zu werben. So verglich er die Leitung zwischen Dortmund-Kruckel und Dauersberg mit einer Autobahn, die von zwei auf vier Spuren ausgebaut werde. Im Kreis Altenkirchen verfüge man durch den Planfeststellungsbeschluss seit eineinhalb Jahren über Baurecht, bei den fünf anderen Planungsabschnitten sei das noch nicht der Fall, sagte Hammes, der im Gespräch mit der Siegener Zeitung nicht verhehlen wollte, dass der Zeitdruck enorm sei. 2023 soll die Leitung ans Netz gehen. Schon im nächsten Jahr werden hoch über dem Siegtal die ersten neuen Masten aufgestellt. Bei der Trassenplanung sei der Handlungsspielraum für Amprion begrenzt, weil man in der Regel der vorhandenen Leitung folgen müsse, betonte Hammes nochmals. Und die häufig mit dem Verweis auf Bayern geforderte Erdverkabelung sei vor Ort nicht möglich, weil es keine Wechselstromleitung sei: „Das ist in Deutschland nicht Stand der Technik.

“Es sei auch kein Pilotprojekt vorgesehen“. Grundsätzlich gingen von der Höchstspannungsleitung keinerlei Gesundheitsgefahren aus, so der Amprion - Sprecher. Man liege in allen Bereichen deutlich unter den Grenzwerten. Was die Arbeiten in Dauersberg angehe, liege man gut im Zeitplan berichtete Theo Hähner, verantwortlich für den Netzbetrieb. Die neuen Trafoblöcke sollen noch in diesem Jahr geliefert werden.

Beeindruckt von den vielen Informationen und dem Rundgang durch die Anlage konnten sich die Teilnehmer anschließend beim Hausmacher-Buffet in der Dauersbergermühle stärken.

Für alle war der Besuch eine außergewöhnliche Gelegenheit, die man sonst nicht so leicht geboten bekommt.

 

Quellennachweis:

mit freundlicher Unterstützung

Siegener Zeitung / Hr. Stahl 

Foto: LandFrauen 


Mehr über: Landfrauenverband "Frischer Wind" e.V.
Foto vom Album: Führung im Umspannwerk Dauersberg
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